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Ölpreis steigt nach gesunkenen Rohöllagerbeständen deutlich an

Gesunkene Rohöllagervorräte haben den Ölpreis am Mittwoch deutlich nach oben getrieben. Bis 19.40 Uhr stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI in New York um 2,33 Dollar auf 44,15 Dollar.

dpa-afx NEW YORK/LONDON. Gesunkene Rohöllagervorräte haben den Ölpreis am Mittwoch deutlich nach oben getrieben. Bis 19.40 Uhr stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI in New York um 2,33 Dollar auf 44,15 Dollar. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg in London um 2,60 Dollar auf 42,00 Dollar.

In den USA sind die Rohöl-Lagervorräte in der abgelaufenen Woche bis zum 10. Dezember um 100 000 Barrel auf 293,8 Mill. gesunken, teilte das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mit. Zuvor waren die Lagervorräte an Rohöl elf Mal in Folge gestiegen. "Der Ölpreis war zwar schon zuvor gestiegen, aber die Lagerbestandsdaten trieben den Preis noch mal deutlich nach oben", sagte Rohölhändler Aaron Kildow von Prudential Financial.

Die Bestände an Destillaten (Heizöl und Diesel) blieben unverändert bei 119,3 Mill. Barrel. Bei den Benzin-Vorräten meldete das Energieministerium einen Anstieg um 1,5 Mill. auf 209,6 Mill. Barrel.

Wintereinbruch

Zudem habe der Wintereinbruch in den USA den Rohölpreis gestützt, sagte Kildow. In New York fielen die Temperaturen auf den niedrigsten Stand im laufenden Winter. Der Nordosten der USA gilt als weltweit größter Markt für Heizöl.

Bisher gingen Analysten von einem unerwartet milden Winter in den USA aus, dem größten Heizölmarkt der Welt. Laut Opec gibt es Hinweise, dass die gegenwärtige Kältewelle länger als üblich andauern könnte.

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