Ölpreis steigt
Versorgungsängste nach Alaska-Ausfall

HB NEW YORK/LONDON/WIEN. Der Ölpreis ist am Dienstag angesichts von Versorgungsängsten gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar kostete am Mittag 59,30 Dollar. Das waren 50 Cent mehr als am Vortag. Vergangene Woche war der Ölpreis auf den tiefsten Stand seit etwa einem Jahr gesunken. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 63 Cent auf 59,61 Dollar.

Die Unterbrechung am wichtigsten Verladepunkt Alaskas habe den Ölpreis steigen lassen, sagten Händler. In Valdez war am Montag zum dritten Mal in einer Woche die Ölverladung wegen des schlechten Wetters unterbrochen worden. Die Trans Alaska Pipeline arbeitet derzeit Berichten zufolge nur mit 25 Prozent ihrer eigentlichen Kapazität.

Der Vorfall habe die Aufmerksamkeit des Marktes wieder auf die Versorgung vor dem Hintergrund des winterbedingt steigenden Ölbedarfs auf der nördlichen Erdhalbkugel gelenkt, sagten Analysten. Mit Spannung werde daher auch die Bekanntgabe der US-Lagerbestände am Mittwoch erwartet.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist unterdessen leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel aus den Fördergebieten des Kartells am Montag im Durchschnitt 54,03 Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet den Durchschnittspreis auf der Basis von elf wichtigen Rohölsorten der Organisation.

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