Devisen + Rohstoffe
Ölpreis steigt wegen starker Konjunktur in China

dpa-afx NEW YORK. Das ungebremste Wirtschaftswachstum in China hat den Ölpreis am Mittwoch vor Bekanntgabe der US-Lagerbestände nach oben getrieben. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl verteuerte sich am Nachmittag um 44 Cent auf 57,90 Dollar. Das Rekordhoch liegt bei 62,10 Dollar und wurde am 7. Juli erreicht.

China - der weltweit zweitgrößte Ölverbraucher nach den USA - verzeichnete im zweiten Quartal ein Wirtschaftswachstum von 9,5 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg der Absatz von Mineralölprodukten im bevölkerungsreichsten Land der Welt um mehr als ein Drittel. "Diese Zahlen belegen, dass die Rohstoffnachfrage in China weiter sehr stark ist", sagte Analyst Kevin Norrish von Barclays Capital. "Die Sorgen nehmen zu, dass es in der zweiten Jahreshälfte zu einer spürbaren Beschleunigung der Ölnachfrage kommen könnte."

Mit Spannung erwartet wird am Markt die Entwicklung der US-Lagerbestände in der vergangenen Woche. Wegen der Hurrikane "Dennis" und "Emily" gehen Experten davon aus, dass die Lager geschrumpft sind. Die Daten werden am Nachmittag vom US-Energieministerium veröffentlicht.

Unterdessen hat sich der leichte Abwärtstrend beim Preis für Rohöl aus der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) fortgesetzt. Der Durchschnittspreis für elf wichtige Sorten des Kartells lag am Dienstag bei 51,90 Dollar pro Barrel (159 Liter), wie das Opec-Sekretariat in Wien am Mittwoch mitteilte. Das waren 48 Cent weniger als am Vortag (52,38 Dollar).

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