Devisen + Rohstoffe
Ölpreis steigt zum Wochenauftakt

dpa-afx SINGAPUR. Die Sorge vor weiteren Produktionsausfällen im Golf von Mexiko durch den Hurrikan "Emily" hat am Montag den Ölpreis steigen lassen. "Der Markt reagiert auf das schlechte Wetter im Golf von Mexiko", sagte Analyst Victor Shum vom US-Ölberater Purvin and Gertz. "'Emily' ist die derzeit größte Sorge." Ein Barrel leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 58,73 Dollar und damit 64 Cent mehr als bei Handelsschluss am Freitag. Das Rekordhoch steht bei 62,10 Dollar und wurde am 7. Juli erreicht.

Der Hurrikan "Emily", der zweite in diesem Jahr, bewegte sich zuletzt mit Sturmgeschwindigkeiten von 230 und mehr Stundenkilometern auf die mexikanische Halbinsel Yukatan zu. Bereits am Samstag stürzte ein Hubschrauber ins Meer, der zur Evakuierung einer Ölplattform der staatlichen Gesellschaft Petroleos Mexicanos (Pemex) im Einsatz war. Pilot und Co-Pilot kamen dabei ums Leben. Nach dem Hubschrauberunglück verstärkte Pemex sein Programm zur Evakuierung der Plattformen im Golf von Mexiko. Von den insgesamt rund 15 000 Arbeitern mussten am Sonntag noch etwa 1 000 von den Ölfördereinrichtungen auf dem Meer an Land gebracht werden. Mexiko ist einer der weltgrößten Rohölproduzenten.

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