Ölpreis

Waldbrände in Kanada im Fokus

Die Ölpreise ziehen am Mittwoch leicht an. Der etwas stärker als erwartete Anstieg der US-Rohölbestände bremst den Höhenflug allerdings leicht. Analysten vermuten, dass Waldbrände in Kanada die Preise unterstützen.
In der Region um die kanadische Provinz Alberta wird Öl aus Ölsänden gewonnen. Quelle: AP
Waldbrand in Kanada

In der Region um die kanadische Provinz Alberta wird Öl aus Ölsänden gewonnen.

(Foto: AP)

FrankfurtDie Ölpreise haben am Mittwoch wieder etwas zugelegt. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich in der Spitze um 2,3 Prozent auf 46,01 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 44,88 Dollar 2,8 Prozent mehr. Allerdings bremste der etwas stärker als erwartete Anstieg der US-Rohölbestände in der vergangenen Woche den Höhenflug leicht. Zuletzt hatte die höhere Ölförderung der Opec die Preise wieder gedrückt. Brent und WTI notieren aber immer noch deutlich über den im Januar erreichten mehrjährigen Tiefständen von unter 30 Dollar. Zum Teil wird dies auch mit Produktionsausfällen rund um den Globus begründet.

Die Analysten der Commerzbank vermuten, dass aktuell die Waldbrände in der kanadischen Provinz Alberta die Preise unterstützen. In der Region wird Öl aus Ölsänden gewonnen. Die meisten Produktionsstätten befinden sich nördlich und östlich von Fort McMurray, wo die rund 80.000 Einwohner der Stadt vor den Bränden auf der Flucht sind.

Öl steigt weiter, Erdgas schmiert ab
Platz 18: Lebendrind
1 von 18

So neugierig das Rind auch schaut, sein Wert an der Börse sinkt: Um 15,37 Prozent fielen die Erträge für Lebendrind seit Beginn des Jahres laut „Thomson Reuters/Jeffries CRB Index“ (RJ/CRB-Index). Der Index umfasst 19 verschiedene Futures, die an Warenterminbörsen gehandelt werden, und gilt als Indikator für die zukünftige Entwicklung der Inflation oder die Kostenentwicklung in der Industrie.

Platz 17: Orangensaft
2 von 18

Gut für Gesundheitsbewusste: Der Orangensaft entwickelt sich zum Preisschlager. Seit Jahresbeginn haben die Preise um 11,04 Prozent nachgegeben.

Platz 16: Erdgas
3 von 18

Der Verbraucher merkt es meist erst viel später – wenn überhaupt. Doch die Gaspreise sind seit Anfang des Jahres um 9,63 Prozent gesunken. Viele Experten rechnen jedoch mit einem langfristigen Anstieg des Preises, vor allem wegen schwindender Erdölreserven.

Platz 15: Kaffee
4 von 18

Vom Luxusprodukt zum Alltagsgut: Auch Kaffee wird immer günstiger. Seit Jahresbeginn sanken die Preise zwar weniger stark als bei Lebendrind und Orangensaft – aber immerhin noch um 4,1 Prozent.

Platz 14: Kakao
5 von 18

Nahezu preisgleich geblieben ist der Kakao – mit einem Rückgang von lediglich 0,12 Prozent seit Januar 2016.

Platz 13: Baumwolle
6 von 18

Nur leicht teurer wurde dagegen Baumwolle. Der Rohstoff, der vor allem im China, Indien, den USA und Pakistan angebaut wird, verteuerte sich seit Jahresbeginn um 0,76 Prozent.

Platz 12: Weizen
7 von 18

Er ist das am dritthäufigsten angebaute Getreide der Welt: der Weizen. In vielen Ländern wird er als Brotgetreide verwendet und gilt damit als Grundnahrungsmittel. Seit Januar hat sich der Rohstoff um 1,76 Prozent verteuert.

Die nächstgelegene Anlage von Suncor Energy liegt rund 30 Kilometer von der Stadt entfernt. Bislang sei die Hauptanlage sicher, sagte ein Suncor-Sprecher. Allerdings fuhr SuncorEnergy die Produktion in der Region zurück, um den Angestellten und ihren Familien die Möglichkeit zu geben, sich in Sicherheit zu bringen. Einigen andere Ölfirmen in der Region stellen ihr Anlagen für die Evakuierten zur Verfügung.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: Ölpreis - Waldbrände in Kanada im Fokus

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%