Ölpreis wieder leicht gestiegen
Rohstoffhandel: Opec-Treffen und US-Lagerdaten im Fokus

dpa-afx SINGAPUR. Der US-Ölpreis ist am Mittwoch vor Beginn der Konferenz der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete im frühen Handel 88,68 Dollar. Das waren 36 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Der Markt warte mit Spannung auf den Beschluss der Opec über eine mögliche Erhöhung der Erdölförderung, hieß es von Händlern. Die Ölminister des Kartells treffen sich am heutigen Mittwoch in Abu Dhabi, um über die offiziellen Förderquoten des Kartells zu beraten. Unter Experten gilt als unsicher, ob die Ölminister eine Erhöhung der Erdölproduktion beschließen werden. Im Vorfeld des Treffens signalisierten die Opec-Staaten Iran, Libyen und Katar ihre Abneigung gegen eine Produktionsausweitung, während sich der einflussreichste Opec-Staat Saudi Arabien bedeckt hielt.

Zuletzt hatte das Ölkartell seine offiziellen Förderquoten im September mit Wirkung zum 1. November um 500 000 Barrel pro Tage erhöht. Damit beträgt die tägliche Förderung des Kartells 27,25 Mill. Barrel. Im Blickpunkt stehen am Mittwoch neben dem Opec-Treffen auch die wöchentlichen Öllagerbestandsdaten aus den USA. Die Daten werden um 16.30 Uhr veröffentlicht.

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