Ölpreise geben nach Opec-Aussagen drücken den Ölpreis

Die Ölpreise steuern auf ein neues Tief zu, seit Beginn des Monats ist das so. Auch am Freitag sind sie weiter gesunken. Grund sind schlechte Konjunkturerwartungen in China und hohe Fördermengen der Opec-Länder.
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Ölpreis im Fokus der US-Börsen

FrankfurtDie Furcht der Anleger vor einer globalen Nachfrageschwäche hat die Rohölpreise am Freitag belastet. Die Nordseesorte Brent verbilligte sich um bis zu 1,5 Prozent auf 52,50 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl WTI kostet mit 47,35 Dollar bis zu 2,4 Prozent weniger.

Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) deutet trotz der aktuellen Überversorgung keine Senkung der Fördermengen an. Eine anziehende Nachfrage werde einen anhaltenden Preisverfall verhindern, sagte Opec-Generalsekretär Abdullah Al-Badri zuletzt. Commerzbank-Stratege Eugen Weinberg hält Produktionskürzungen schlussendlich für notwendig, um einem stärkeren Preisverfall entgegenzusteuern. „Wir sind voller Hoffnung, dass sich die Opec bei ihrem Dezember-Treffen auf eine striktere Quotendisziplin einigen wird.” Allein im Juli ist der Ölpreis um 15 Prozent gesunken.

  • dpa
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