Ölpreise
Lage am Rohölmarkt bleibt angespannt

Die Preise für die Rohölsorten Brent und WTI haben sich am Dienstag kaum bewegt. Die Lage am Weltmarkt bleibt angespannt, ein Ende des Machtkampfs zwischen US-Förderfirmen und dem Ölkartell Opec ist nicht absehbar.
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SingapurDie Ölpreise haben sich am Dienstag zunächst kaum von der Stelle bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 66,14 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Montag.

Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni fiel geringfügig um einen Cent auf 59,42 Dollar.

Obwohl sich die Ölpreise zuletzt von ihrem halbjährigen Sturzflug erholt haben, hat sich an der grundsätzlichen Lage am Rohölmarkt wenig geändert: Einer nur moderaten Nachfrage steht ein hohes Angebot gegenüber.

Der Preisverfall habe die amerikanischen Produzenten zu Kostensenkungen gezwungen und inzwischen ihre Profitabilität erhöht, heißt es etwa bei der Saxo Bank.

Ein Ende des Machtkampfs zwischen den US-Förderern und dem Ölkartell Opec ist aber noch nicht absehbar.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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