Devisen + Rohstoffe
Ölpreise leicht unter Druck

Die Erwartung eines erneuten Anstiegs der US-Rohölvorräte in der abgelaufenen Woche hat den Rohölpreis am Dienstag etwas unter Druck gesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI kostete am Mittag 57,63 Dollar und damit sechs Cent weniger als zum Handelsschluss am Montag.

dpa-afx NEW YORK/LONDON. Die Erwartung eines erneuten Anstiegs der US-Rohölvorräte in der abgelaufenen Woche hat den Rohölpreis am Dienstag etwas unter Druck gesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI kostete am Mittag 57,63 Dollar und damit sechs Cent weniger als zum Handelsschluss am Montag. An der Rohstoffbörse in London sank der Preis für die Nordseesorte Brent um 15 Cent auf 54,58 Dollar je Barrel.

Experten erwarten angesichts der in jüngster Zeit eher milderen Temperaturen einen Anstieg der Rohölvorräte in der abgelaufenen Woche um zwei Mill. Barrel. Die Benzinvorräte dürften demnach um 1,5 Mill. Barrel und die Lagerbestände an Destillaten um 700 000 Barrel gestiegen sein. Die Aussicht auf winterlichere Temperaturen auf der Nordhalbkugel hält die Ausschläge Händlern zufolge aber in recht engen Grenzen.

Vor allem die Aussicht auf kühleres Winterwetter in Europa und in den USA halte den Ölpreis auf erhöhtem Niveau. Am Freitag war der Ölpreis noch auf ein Vierwochen-Tief bei 56,93 Dollar gefallen. Hohe US-Lagerbestände als auch das milde Wetter hatten den Ölpreis in der vergangenen Woche um fünf Prozent fallen lassen.

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