Ölpreise
Preisrutsch geht weiter

Das hohe Angebot und steigende US-Ölreserven sorgen weiter für Preisdruck auf dem Markt. Der Ölpreisverfall scheint sich zu beschleunigen, es droht der stärkste Preisrückgang innerhalb eines Monats im laufenden Jahr.
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SingapurDie Ölpreise sind am Mittwoch leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 53,09 US-Dollar. Das waren 21 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 20 Cent auf 47,78 Dollar.

Die Aussicht auf weiter steigende Ölreserven in den USA haben die Ölpreise zur Wochenmitte weiter belastet, hieß es aus dem Handel. Die US-Regierung wird die offiziellen Daten zu den Lagerbeständen an Rohöl am Nachmittag veröffentlichen. Experten rechnen mit einem Anstieg um 850.000 Barrel.

Die Ölpreise stehen vor dem stärksten Rückgang innerhalb eines Monats im laufenden Jahr. Nach wie vor sorge das hohe Angebot für Preisdruck am Markt, hieß es weiter. Unter anderem sorgen führende Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) mit einer rekordhohen Fördermenge für eine Ölschwemme auf dem Weltmarkt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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