Devisen + Rohstoffe
Ölpreise setzen Rekordjagd ungebremst fort

Der Höhenflug der Ölpreise hat sich am Dienstag wegen der Sorge vor möglichen Versorgungsengpässen ungebremst fortgesetzt. In London kletterte der November-Future über ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit 46,58 Dollar auf ein Rekordhoch. Die alte Rekordmarke vom Vortag wurde damit um 30 Cent übertroffen. Allein seit vergangenem Dienstag ist der Ölpreis um knapp vier Dollar gestiegen.

dpa-afx LONDON. Der Höhenflug der Ölpreise hat sich am Dienstag wegen der Sorge vor möglichen Versorgungsengpässen ungebremst fortgesetzt. In London kletterte der November-Future über ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit 46,58 Dollar auf ein Rekordhoch. Die alte Rekordmarke vom Vortag wurde damit um 30 Cent übertroffen. Allein seit vergangenem Dienstag ist der Ölpreis um knapp vier Dollar gestiegen.

Auch der US-Ölpreis setzte am Dienstag mit einem Sprung über die 50-Dollar-Marke seine Rekordjagd im asiatischen Handel fort. In der Spitze kletterte der Preis für ein Barrel der Sorte Light Sweet Crude mit Auslieferung November bis auf 50,47 Dollar. Bis gegen 11.15 Uhr entfernte sich der Future mit 50,15 Dollar wieder leicht von dem Rekordstand.

Als Gründe für den Höhenflug des Ölpreises machten Händler vor allem Ängste vor möglichen Versorgungsengpässen aus. "Die Hurrikans im Golf von Mexiko, die Unruhen in Nigeria und die nicht endende Gewalt im Irak liefern laufend neue Argumente für höhere Preise", sagte Analyst John Person von Infinity Brokerage Services.

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