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Ölpreise sinken leicht - Rekordstände bleiben in Reichweite

Die Rohölpreise sind am Donnerstag leicht gesunken, bleiben aber in Reichweite ihrer Rekordmarken. In London sank der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November bis 11.53 Uhr um 20 Cent auf 44,73 $. Ein deutlicher Rückgang der US-Lagerbestände hatte Händlern zufolge am Vortag die Sorge vor möglichen Versorgungsengpässen wach gerufen und die Notierung über 45 $ getrieben.

dpa-afx LONDON. Die Rohölpreise sind am Donnerstag leicht gesunken, bleiben aber in Reichweite ihrer Rekordmarken. In London sank der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November bis 11.53 Uhr um 20 Cent auf 44,73 $. Ein deutlicher Rückgang der US-Lagerbestände hatte Händlern zufolge am Vortag die Sorge vor möglichen Versorgungsengpässen wach gerufen und die Notierung über 45 $ getrieben.

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Auch in den USA ist der Rohölpreis am Morgen leicht gesunken, blieb aber über 48 $. Ein Barrel der Sorte Light Sweet Crude zur Lieferung im November kostete im elektronischen Handel an der New Yorker Terminbörse Nymex zuletzt 48,07 $ und damit 28 Cent weniger als am Vortag. Am Mittwoch hatte die Notierung erstmals seit über vier Wochen über der Marke von 48 $ geschlossen.

Strategische Ölreserve IN USA

"Gewinnmitnahmen haben die Notierungen leicht gedrückt", sagte Händler Kevin Blemkin von GNI-Man. "Die Marktteilnehmer warteten, ob die US-Regierung ihre strategische Ölreserve zur Beruhigung der Märkte zum Teil freigibt." Der Markt hoffe auf eine Entscheidung im Tagesverlauf. Bisher hatte sich die US-Regierung strikt gegen einen Rückgriff auf die strategische Ölreserve ausgesprochen.

Die Rohölvorräte in den USA sind nach Angaben der Regierung vom Mittwochabend in der Woche zum 17. September um 9,1 Mill. Barrel auf 269,5 Mill. Barrel gesunken. Der Rückgang sei stärker ausgefallen als erwartet, sagten Analysten.

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