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Ölpreise ziehen kräftig an - Wirbelsturm und Yukos-Affäre teiben

Die Sorge vor neuen Wirbelstürmen in den USA und die schwelende Yukos-Affäre haben die Ölpreise am Freitagnachmittag kräftig steigen lassen. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl kostete um 19.30 Uhr 45,45 $ und damit 1,57 $ mehr als bei Handelsschluss am Donnerstag. In London kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 42,22 $ und damit 1,47 $ mehr als am Vortag.

dpa-afx NEW YORK/LONDON. Die Sorge vor neuen Wirbelstürmen in den USA und die schwelende Yukos-Affäre haben die Ölpreise am Freitagnachmittag kräftig steigen lassen. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl kostete um 19.30 Uhr 45,45 $ und damit 1,57 $ mehr als bei Handelsschluss am Donnerstag. In London kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 42,22 $ und damit 1,47 $ mehr als am Vortag.

Der russische Ölkonzern Yukos hat wegen seiner Steuerschulden in Milliardenhöhe am Freitagnachmittag einen Konkurs nicht ausgeschlossen. "Wir haben nicht genügend Geld, um die Geschäfte am laufen zu halten und gleichzeitig die Steuerschuld zu zahlen", sagte der Finanzvorstand von Yukos Bruce Misamore in einer Telefonkonferenz.

Wirbelsturm 'Jeanne'

Unterdessen bedroht Wirbelsturm "Jeanne" Meteorologen zufolge zwar nicht den Golf von Mexiko, in dem etwa ein Viertel des amerikanischen Öls und Erdgases gefördert wird. Doch könnte der Wirbelsturm nach Angaben von Händlern die Verschiffung von Öl in die USA verzögern und damit zu einem weiteren Rückgang der Rohöl-Lagervorräte führen.

Händler Kevin Kerr von Kwest International wies zudem darauf hin, dass der für Wirbelstürme kritische Zeitraum in den USA erst etwas zur Hälfte vorbei sei. Es bleibe nach wie vor noch genügend Zeit für neue Stürme und weitere Zerstörungen.

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