Ölreserven
Neue IEA-Chefin legt den Deckel aufs Ölfass

In diesem Sommer hat die Internationale Energie-Agentur mit Rohölreserven den Preis gedrückt. Marie van der Hoeven, die der IEA seit einer Woche vorsteht, zieht jetzt andere Saiten auf.
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ParisTrotz der fortdauernden politischen Unsicherheit in Libyen und anderen arabischen Staaten will die Internationale Energie-Agentur (IEA) kein weiteres Rohöl aus den Reserven ihrer Mitgliedsstaaten auf den Markt bringen.

Die neue IEA-Chefin Marie van der Hoeven erklärte am Mittwoch in Paris, es werde keinen weiteren solchen Schritt mehr geben.

Im Sommer hatte die IEA 60 Millionen Fass Rohöl aus den weltweiten strategischen Reserven freigegeben, um den hohen Preis zu drücken. Die Entscheidung sei damals zu einem richtigen Zeitpunkt getroffen und die davon erhofften Ziele seien erreicht worden, erklärte van der Hoeven.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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