OPEC-Prognose
Erdöl-Nachfrage sinkt weiter ab

Erneut hat die Opec ihre Förderprognose gesenkt. Die schwache Konjunktur und die Probleme in USA und Europa schwächen die Nachfrage. Zudem rechnet die Opec mit einem Bankrott Griechenlands.
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LondonDie dümpelnde US-Wirtschaft und die europäische Schuldenkrise drosseln die Ölnachfrage. Die Opec nahm in ihrem am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht ihre Prognose zum wiederholten Male zurück. „Der wirtschaftliche Abschwung fordert seinen Tribut“, teilte die Gemeinschaft Erdöl exportierender Länder (Opec) darin mit.

In diesem Jahr steige die Nachfrage weltweit voraussichtlich nur um 0,88 Millionen Barrel am Tag (bpd) und damit um 180.000 weniger als noch vor einem Monat angenommen. Auch für das kommende Jahr nahm das Förderkartell die Prognose um 70.000 bpd auf ein Plus von 1,19 Millionen bpd zurück.

In Europa werde die Ölnachfrage im kommenden Jahr voraussichtlich nicht zulegen, sagte die Opec voraus. Ein Bankrott Griechenlands sei mittlerweile das wahrscheinlichste Szenario. Zudem versuchten China und Indien den Benzinkonsum zu dämpfen, was sich zusätzlich negativ für die Nachfrage auswirke.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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