Opec-Treffen: Russland hält sich aus Opec-Debatte heraus

Opec-Treffen
Ölstaaten können sich wohl nicht einigen

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Russland hält sich aus Opec-Debatte heraus

Der Ölpreis hat sich seit Mitte 2014 in etwa halbiert - in erster Linie wegen des riesigen Überangebots. In Algerien hatten sich die oft zerstrittenen Opec-Länder im September vorläufig darauf verständigt, die tägliche Förderung auf 32,5 bis 33 Millionen Fass von aktuell 33,64 Millionen zu senken. Es wäre die erste Drosselung seit 2008. In der österreichischen Hauptstadt soll die Vereinbarung jetzt endgültig festgezurrt werden. Auch Nicht-Opec-Länder sollen nach Möglichkeit mitziehen.

Am Dienstag verbilligte sich die bedeutende Ölsorte Brent um 1,2 Prozent auf 47,66 Dollar je Barrel, US-Leichtöl WTI gab ebenfalls 1,2 Prozent auf 46,53 Dollar nach. Händler führten den Preisrutsch auch darauf zurück, dass Russland betonte, am Opec-Treffen nicht teilnehmen zu wollen. Das Ölkartell müsse erst selbst untereinander beraten, zitierte die Nachrichtenagentur Ria den russischen Energieminister Alexander Nowak.

Russland gehört nicht zur Opec, war aber in den vergangenen Monaten an Diskussionsrunden über eine Förderkürzung beteiligt. Eine Sprecherin des russischen Energieministeriums sagte, es werde noch geprüft, wann die Opec-Mitglieder am besten mit den Nicht-Opec-Förderstaaten beraten könnten.

Saudi-Arabien hat zuletzt bereits versucht, die Erwartungen an das Treffen in Wien zu dämpfen. Es sei wegen einer stärkeren Nachfrage 2017 womöglich gar keine Förderkürzung nötig.

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Agentur
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dpa 
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