Opec will handeln
Ölpreis erreicht neue Rekorde

Trotz der Erhöhung der Fördermenge durch die Opec ist der Ölpreis am Donnerstag wieder auf Rekordhöhe angestiegen.

HB SINGAPUR. Einige Mitglieder der Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) schlossen daher eine weitere Anhebung der Öl-Fördermengen nicht aus.

Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl erreichte ein Allzeithoch von 57,03 Dollar. Die in Europa marktführende Nordsee-Sorte Brent stieg erstmals über 55 Dollar je Barrel (rund 159 Liter). Angesichts dessen erklärte der Opec-Präsident und kuwaitische Ölminister Scheich Ahmad al-Fahd al-Sabah, das Kartell könnte schon kommende Woche über eine weitere Anhebung der Fördermenge beraten, falls die Preise so hoch blieben. Zusätzliches Öl könnte die Märkte dann im April erreichen.

Die Opec gehe nach wie vor davon aus, dass genug Öl im Markt sei, sagte der Minister. „Aber selbst wenn weitere 500 000 Barrel pro Tag ein Überangebot bedeuten würden, werden wir diese Entscheidung treffen. Das ist unser Teil der Verantwortung.“ Am Mittwoch hatte die Opec beschlossen, die Fördergrenzen umgehend um 500 000 Barrel pro Tag auf 27,5 Millionen Barrel anzuheben. Sollten die Ölpreise auf dem hohen Niveau bleiben, sei der Präsident zudem ermächtigt, in zweiten Quartal eine weitere Anhebung um 500 000 Barrel pro Tag anzuordnen. Das nächste Opec-Treffen wurde für den 7. Juni in Wien anberaumt.

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