Devisen + Rohstoffe
Panikverkäufe am Ölmarkt

Mehrere Explosionen in der U-Bahn und in einem Bus in London haben am Ölmarkt nach Angaben von Händlern Panikverkäufe ausgelöst und den Ölpreis von seinen am Morgen erreichten neuen Rekordständen wieder sinken lassen.

HB LONDON. „Es ist Panik“, sagte ein Händler am Donnerstag. Es gebe Sorgen am Markt über die Auswirkungen der Explosionen auf die Wirtschaft. Die Ursache der Explosionen war zunächst unklar. Zuvor hatte sich sowohl US-Leichtöl als auch die führende Nordseesorte Brent auf Rekordniveau verteuert. Ein Barrel US-Leichtöl zur Lieferung im August kletterte zeitweise bis auf 62,10 Dollar - ein plus von 82 Cent im Vergleich zum Vortag.

Nach den Explosionen in London verbilligte sich US-Öl auf 59,35 Dollar. Brent sank nach den Ereignissen auf den tiefsten Stand in der europäischen Sitzung bis auf 57,71 Dollar pro Barrel. Zuvor hatte Brent bei 60,70 Dollar ebenfalls ein Rekordhoch markiert.

Auslöser für den zunächst kräftigen Anstieg war Händlern zufolge der Beginn der Hurrikan-Saison in den USA. Dort näherte sich der mittlerweile zum Hurrikan erklärte Tropensturm Dennis US-Ölproduktionsanlagen und löste damit Sorgen aus, das Land können nicht ausreichend Vorräte für die bevorstehende Wintersaison aufbauen.

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