Pfund Sterling
Bremse für Zinsfantasien

Lohnsteigerungen haben auf der Insel eine vorgezogenen Zinserhöhungen gebremst. Während die Arbeitslosenquote fiel, sank das Pfund Sterling auf 1,6834 US-Dollar. Analysten warten nun gespannt auf den Inflationsbericht.
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LondonÜberraschend geringe Lohzuwächse haben Spekulationen auf eine vorgezogene Zinserhöhung in Großbritannien am Mittwoch gedämpft. Das Pfund Sterling fiel daraufhin auf 1,6834 Dollar von zuvor 1,6867 Dollar. Der Anstieg der Wochenlöhne lag im März erneut bei 1,7 Prozent. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten dagegen mit einem Plus von 2,1 Prozent gerechnet. Die britische Arbeitslosenquote fiel allerdings wie erwartet auf ein Fünf-Jahres-Tief von 6,8 Prozent. Dabei erhielten binnen eines Monats 283.000 Personen neue Jobs, so viel wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen.

Anleger warteten nun gespannt auf den vierteljährlichen Inflationsbericht, der am Vormittag (MESZ) veröffentlicht werden sollte. Von ihm erhofften sie sich Hinweise darauf, wann die Bank von England die Zinsen anzuheben beginnt. Ursprünglich hatte sie eine Arbeitslosenquote von sieben Prozent als Ausgangspunkt für eine Zinswende genannt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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