Platin auf Fünfwochentief
Gold macht Boden gut

Gold hat am Dienstag an den europäischen Edelmetallmärkten Boden gut gemacht.

HB LONDON. Der nach der Veröffentlichung der US-Preisdaten für Mai anziehende Euro unterstützte das gelbe Metall, das im Vorfeld der Zahlen noch leicht unter Druck gestanden hatte.

Die wie erwartet ausgefallene amerikanische Kerninflation dämpfte die Spekulationen auf einen aggressiven Zinsschritt der US-Notenbank Fed, die dem Dollar zuletzt Aufrieb verliehen hatten. Ein nachgebender Dollar macht das in der US-Währung angeschriebene Gold für Investoren ausserhalb des Dollarraums attraktiver.

Gegen Handelsschluss in Europa notierte Gold bei 386,10/386,90 Dollar je Feinunze nach 383,70/384,40 Dollar am Vorabend. Das zweite Londoner Goldfixing erfolgte bei 386,50 Dollar nach 382,30 Dollar am Vormittag und 385,10 Dollar am Montagnachmittag.

Einen Schweizer Bank gab den Gold-Kilopreis mit 15.467/15.717 (Vorabend 15.394/15.644) sfr an. Silber notierte zuletzt bei 5,70/5,73 (5,73/5,76) Dollar.

Platin fiel nach massiven Verkäufen in Japan auf den tiefsten Stand seit Mitte Mai. Händler sagten, Spekulanten hätten ihre Positionen aufgelöst. Allerdings wird mit einer baldigen Erholung des Weissmetalls gerechnet, da industrielle Käufer die niedrigen Priese zu Käufen nützten dürften. Platin notierte in Europa zuletzt bei 770/775 Dollar je Feinunze.

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