Politische Unsicherheit
Wahlen und Regierungskrisen belasten Euro

Die politische Unsicherheit in Europa drückt auch auf den Euro-Kurs. Die Gemeinschaftswährung fällt unter die Marke von 1,32 US-Dollar.
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FrankfurtDie Aufstockung der IWF-Mittel zur Bekämpfung der Euro-Krise hat die Anleger am Devisenmarkt weitgehend kaltgelassen. Politisches Ungemach in Europa drücke auf die Stimmung, hieß es in einem Kommentar der Commerzbank. Der Euro notierte am Montag mit 1,3170 Dollar unter seinem New Yorker Freitagsschluss von 1,3221 Dollar. Für Nervosität sorgten auf der einen Seite die Niederlande, die nach geplatzten Haushaltsverhandlungen auf Neuwahlen zusteuern. „Die Unsicherheit über die niederländische Fiskalpolitik kratzt am Status der Niederlande als einer der wenigen „sicheren Häfen im Euroraum,“ erklärten die Commerzbank-Analysten.

Gleichzeitig schauten die Investoren aber auch auf Frankreich, wo Sozialist Francois Hollande am Sonntag die erste Runde der Präsidentenwahl gegen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy gewonnen hatte. „Die Führungsfähigkeiten von Sarkozy waren entscheidend im Kampf der Euro-Zone gegen die Schuldenkrise und die Investoren sind nun verunsichert, ob die mögliche Abwahl Sarkozys weitere Fortschritte verhindert“, sagt Oh On-su, Analyst bei Hyundai Securities.

Am Rentenmarkt zogen die Renditen zehnjähriger französischer und niederländischer Anleihen leicht an. Sie warfen 3,122 (Freitag: 3,093) Prozent beziehungsweise 2,345 (Freitag: 2,318) Prozent ab.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ach!
    Ich dachte, der Euro sei alternativlos.
    Schließlich handelt es sich um die Friedenswährung, die unser sprechender Hosenanzug seit Jahren ununterbrochen rettet.
    Sprecht der Kanzlerin nach: "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa."
    Und wer -außer der Mehrheit des dummen Volkes- will das schon?

  • "Wahlen belasten den Euro"----> stimmt, denn außer einiger ganze weniger Profiteure, will die Mehrheit der europäischen Bevölkerung den Euro abschaffen.
    Je länger der Euro mit Gewalt gehalten wird, umso mehr wird es sich schon bald in Bürgerkriegen entladen.

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