Preis gibt nach Entspannung am Ölmarkt

Öl ist weiterhin gefragt und lässt die irakischen Exporte steigen – trotz Unruhen im Nahen Osten. Die Preise sind gefallen. So könnte es auch bleiben, solange die islamistischen Isis-Truppen keine Raffinerien angreifen.
Update: 24.06.2014 - 13:11 Uhr Kommentieren
Eine Ölplattform: Die Kämpfe in Nahen Osten lassen die Ölpreise derzeit Achterbahn fahren. Quelle: dpa

Eine Ölplattform: Die Kämpfe in Nahen Osten lassen die Ölpreise derzeit Achterbahn fahren.

(Foto: dpa)

TokioDie anhaltend hohen irakischen Öl-Exporte sorgen für Erleichterung am Rohstoff-Markt. Die richtungsweisende Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 0,4 Prozent auf 113,60 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 0,6 Prozent tiefer bei 105,56 Dollar.

In den ersten drei Juni-Wochen führte der Irak über seine Umschlagplätze im Süden des Landes im Schnitt täglich 2,53 Millionen Barrel Rohöl aus. Dieser Wert liegt nur 50.000 Barrel unter dem Elf-Jahres-Hoch vom Mai.

Im Irak sind islamistische Kämpfer auf dem Vormarsch. Die sunnitische Miliz Isis hat Gebiete in der Mitte und im Nordwesten des Landes erobert. Die wichtigen Ölförder- und Verladeanlagen liegen im schiitisch kontrollierten Süden sowie im kurdischen Norden und wurden von den Kämpfen bislang weitgehend verschont. So lange die islamistischen Isis-Truppen keine Raffinerien oder Häfen direkt angriffen, seien kräftige Ölpreis-Steigerungen nicht zu erwarten, sagte Jonathan Barratt, Chef des Informationsdienstes Barratt Bulletin

  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Preis gibt nach: Entspannung am Ölmarkt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%