Preis steigt erneut
Opec erhöht Prognose für Rohölnachfrage

Die Opec hat ihre Prognose für die weltweite Rohölnachfrage erhöht und damit für neue Rekordpreise an den internationalen Ölmärkten gesorgt.

HB WIEN/NEW YORK. An der New Yorker Warenterminbörse Nymex kletterte der Preis am Mittwoch erstmals über 47 Dollar je Barrel (159 Liter). Auch Opec-Öl war mit 41,75 Dollar (Korbpreis Dienstag) so teuer wie noch nie. Zudem gingen Händler davon aus, dass die Rohöl-Lagerbestände in den USA weiter gesunken sind. Der Sturm „Charley“ hatte im Golf von Mexiko zu Produktionsausfällen gesorgt. Auch das trieb den Preis nach oben.

„Im Moment wird jedes Haar in der Suppe gesucht, um den hohen Ölpreis zu rechtfertigen“, sagte Ölaktien-Analyst Ralph Herre von der LBBW. Der Markt sei von Nervosität gekennzeichnet und reagiere empfindlich auf jede negative Nachricht.

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat den hohen Ölpreis als Risiko für die weltwirtschaftliche Entwicklung und auch für die Konjunktur in Deutschland bezeichnet. „Wir müssen weiter weg vom Öl“, sagte er in Berlin. Die Bundesregierung sei dabei mit ihrer Energiepolitik auf dem richtigen Weg. Allerdings dürfe man die Lage auch nicht dramatisieren. Gegenwärtig gebe es noch keine negative Konsequenzen.

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Opec erhöht Prognose für Rohölnachfrage

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