Preisanstieg
Märkte fürchten neuen Öl-Engpass

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Gold steigt auf Monatshoch

Zugegriffen haben Anleger auch am Goldmarkt. Der Preis für das Edelmetall kletterte bis auf ein Monatshoch von 1377,65 Dollar je Feinunze. Zunehmende Inflationsängste machten Gold wieder attraktiver, sagten Händler. Angefacht wurden die Sorgen vor allem von der am Dienstag veröffentlichten Teuerungsrate in China. Im Januar stiegen die Verbraucherpreise verglichen mit dem Vorjahr um 4,9 Prozent. In diesem Monat hat Gold bislang mehr als drei Prozent zugelegt.

„Steigende Rohstoffpreise bei gleichzeitig anziehender Konjunktur und üppiger Liquidität sprechen für langfristig höhere Inflationsrisiken, wovon die Edelmetalle profitieren sollten“, erläuterten die Analysten der Commerzbank in einem Kommentar.

Abwärts ging es dagegen am Kupfermarkt. Spekulationen, dass die chinesische Zentralbank ihre Geldpolitik weiter straffen könnte, um dem heimischen Wirtschaftsmotor abzukühlen, drückten den Preis für das Industriemetall unter 10.000 Dollar. Der Preis gab um mehr als ein Prozent auf 9904 Dollar je Tonne nach. Am Dienstag war er noch auf ein Rekordhoch von 10.190 Dollar gestiegen. Die Ungewissheit dämpft den Risikoappetit der Anleger, sagte ein Händler. China ist der größte Kupferkonsument der Welt und nach den USA der zweitgrößte Ölverbraucher.

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Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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