Preise ziehen an: Anleger greifen bei Rohstoffen zu

Preise ziehen an
Anleger greifen bei Rohstoffen zu

In China wird eine Verknappung der Nachfrage weniger wahrscheinlich. Im rohstoffhungrigen Land ist die Inflationsrate zurückgegangen. Anleger setzen auf eine stärkere Nachfrage und lassen die Preise steigen.
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FrankfurtAn den Rohstoffmärkten überwog am Dienstag im frühen Handel klar der Aufwärtstrend über alle Segmente hinweg. In China war die Inflationsrate im März von einem Zehn-Monats-Hoch zurückgegangen. Damit dürfte in China die Verknappung der Nachfrage über eine restriktive Kreditpolitik weniger wahrscheinlich werden. China ist der größte Verbraucher von Kupfer und Öl weltweit.

Der Ölpreis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai kostete zuletzt 93,56 - ein Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vortag. Öl der Sorte Brent wurde bei 105,06 Dollar gehandelt, 0,4 Prozent mehr als am Vortag.

Gold notierte bei 1.575,67 Dollar je Unze um 0,1 Prozent fester. Drei-Monats-Kontrakte auf Kupfer an der London Metal Exchange kletterten 1,1 Prozent und notierten bei 7.534,75 Dollar je Tonne. In Chile komme es zu produktionsbedingten Unterbrechungen beim Kupferabbau in der von Anglo American Plc and Xstrata Plc betriebenen Collahuasi Mine, sagte John MacKenzie, der für Kupfer verantwortliche Manager bei Anglo American in London am 5. April. Hinzu kommt der erste landesweite Streik der Bergleute im Kupferabbau in Chile am Dienstag.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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