Preisentwicklung: Kürzungen in den USA belasten Öl-Preis

Preisentwicklung
Kürzungen in den USA belasten Öl-Preis

Die Ölpreise geben etwas nach: Schuld daran sind sowohl die schlechten Daten aus China, wie auch die anstehenden Ausgabenkürzungen in den USA. Der Preis für West Texas Intermediate sank um 34 Cent auf 91,71 Dollar.
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SingapurAn den Rohstoffmärkten sind die Ölnotierungen zunehmend unter Druck gekommen. Die Preise reagierten mit Verlusten auf den ersten Anstieg der OPEC- Produktion seit sechs Monaten. Zudem war der Einkaufsmanagerindex von HSBC für das verarbeitende Gewerbe im rohstoffhungrigen China im Februar mit 50,1 hinter der Prognose von 50,5 zurück geblieben.

Die US-Sorte West Texas Intermediate zur Lieferung im April war zuletzt mit 91,08 Dollar je Barrel ein Prozent leichter und erreichte den niedrigsten Stand in diesem Jahr. “Für West Texas bleibt der Trend klar abwärts gerichtet. Der Bereich um 90,40 Dollar stellt eine mögliche kurzfristige Unterstützung dar,” sagte Ric Spooner, Analyst bei CMC Markets in Sydney. Brent-Öl wurde am Terminmarkt mit 110,50 Dollar je Barrel 0,8 Prozent niedriger gehandelt.

Gold gab am Kassamarkt mit 1567,07 Dollar um 0,8 Prozent nach. Es setzte damit seine mittelfristige Korrekturbewegung fort. “Die starken US-Konjunkturdaten gestern und der im Bereich seines Sechs-Monatshochs stehende Dollar haben den Druck auf das Edelmetall erhöht,” schrieb Joni Teves, Analyst der UBS AG in London, in einem Kommentar.

Die kurzfristigen Aussichten für das Edelmetall Gold sind bei Analysten umstritten. Nach einer Umfrage von Bloomberg erwarten 15 der befragten Experten in der kommenden Woche anziehende Notierungen, während 14 mit sinkenden Kursen rechnen und drei neutral eingestellt sind. Die Unze Silber verbilligte sich um 1,7 Prozent auf 28,06 Dollar.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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