Preisrutsch
Ölmarkt zweifelt an Opec-Kürzung

Hohe Lagerbestände und zunehmende Zweifel an einer Förderkürzung des Ölkartells Opec haben den US-Ölpreis stark zurückgeworfen. Im frühen Handel am Donnerstag stabilisierte sich der Preis immerhin um Kurse von 43 Dollar.

HB DÜSSELDORF. Die Ölpreise haben sind am Donnerstag nach ihren kräftigen Vortagsverlusten leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April kostete im frühen Handel 43,08 US-Dollar. Das waren 75 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 80 Cent auf 42,20 Dollar.

Am Mittwochabend hatten die Ölpreise kräftig um fast vier Dollar nachgegeben. Als Grund nannten Händler vor allem die wöchentlichen Öllagerdaten aus den USA. Die deutlich gestiegenen Bestände an Diesel und Heizöl (Destillate) deuteten auf eine anhaltend schwache Nachfrage nach Ölprodukten hin, hieß es.

Zudem kämen zusehends Zweifel an einer weiteren Förderkürzung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) auf. Die Ölminister der Opec werden am kommenden Wochenende zu einer regulären Sitzung zusammenkommen, um über die offizielle Fördermenge des Kartells zu beraten.

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