Produktion schrumpft
Schwache US-Konjunktur bremst Dollar aus

Wegen der schwachen Konjunkturdaten aus den USA ist der Dollarkurs zum Euro am Montag gefallen. Anleger gehen nicht davon aus, dass die US-Notenbank schneller als erwartet die Zinsen erhöht. Der Euro legte am Montag zu.
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FrankfurtSchwächer als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA haben dem Dollar zum Euro am Montag zugesetzt. Die Gemeinschaftswährung kletterte bis auf 1,2936 Dollar nach zuvor 1,2915 Dollar.

Die US-Industrie hat ihre Produktion im August überraschend zurückgefahren – sie schrumpfte um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat und damit zum ersten Mal seit über einem halben Jahr. Anleger dämpften daher ihre Erwartung, die US-Notenbank könnte schneller als bislang erwartet die Zinsen erhöhen.

Im Vorfeld der Fed-Sitzung gebe es keinen Grund für forcierte Zinserhöhungserwartungen, urteilte Helaba-Analyst Ulrich Wortberg. Am Mittwoch gibt die Fed ihre Beschlüsse zur Geldpolitik bekannt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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