Produktionsanlagen in Deutschland sind voll ausgelastet
Stahl bleibt gefragt und teuer

Vor allem getrieben durch die hohe Nachfrage aus China hat sich die weltweite Stahlproduktion in den ersten sieben Monaten 2004 deutlich ausgeweitet.

HB DÜSSELDORF. Verglichen mit anderen europäischen Ländern fiel der Zuwachs in Deutschland auf Grund der hohen Kapazitätsauslastung allerdings eher gering aus. Der teuer gewordene Stahl war hier zu Lande im Juli mitverantwortlich für eine Anstieg der Erzeugerpreise.

Die Rohstahlproduktion sei im Zeitraum von Januar bis Juli im Vorjahresvergleich um 8,2 Prozent auf 589,7 Millionen Tonnen gestiegen, teilte der Weltstahlverband IISI am Donnerstag in Brüssel mit. Wachstumsmotor sei erneut das wirtschaftlich aufstrebende China gewesen, das einen Produktionsanstieg von 22 Prozent verzeichnet habe. China produziere inzwischen rund ein Viertel des Stahls weltweit.

Hohe prozentual einstellige Wachstumsraten konnten auch die Länder der EU sowie die Nordamerikas verzeichnen, teilte das International Iron and Steel Institute (IISI) weiter mit. Deutschland dagegen rangiert mit einem Wachstum von 2,5 Prozent auf 27,2 Millionen Tonnen Rohstahl in der IISI-Liste unter den Schlusslichtern.

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