Prognose löst Preisrutsch aus
Bei Platin zeichnet sich ein Überschuss ab

Erstmals seit 1998 könnte in diesem Jahr das Angebot an Platin wieder die Nachfrage übersteigen. Diese Prognose des Mischkonzerns Johnson Matthey über die Märkte für Platin und Palladium schien gestern ein Verkaufssignal für die Fonds in New York und London zu bilden.

cl LONDON. Im Tagesverlauf stürzte der Platinpreis um 23 $ auf 794 $ je Feinunze ab. Noch am 19. April hatte Platin mit 937 $ den höchsten Stand seit 24 Jahren erreicht. Das Schwestermetall Palladium bröckelte um 8 $ auf 235 $ ab; der bereits große Angebotsüberhang bei diesem Metall soll noch zunehmen.

Bei Platin stünden Kapazitätserweiterungen in Südafrika einer gegebenenfalls sinkenden Schmucknachfrage in China gegenüber, so Johnson Matthey. Während sich Platin bis Jahresende noch bei 780 bis 920 $ je Unze halten werde, seien Preise von 200 bis 340 $ bei Palladium nur bei einem weiteren Engagement der Fonds denkbar.

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