Rekord auch bei Platin
Gold setzt Rekordjagd fort

Der Goldpreis hat am Donnerstag mit dem Sprung über die Marke von 950 Dollar einen neuen Rekordstand erreicht. In der Spitze kletterte der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) bis auf 952,08 Dollar. Gold setzt damit seine Rekordjagd der Vortage fort.

dpa-afx FRANKFURT. Der Goldpreis hat am Donnerstag mit dem Sprung über die Marke von 950 Dollar einen neuen Rekordstand erreicht. In der Spitze kletterte der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) bis auf 952,08 Dollar. Gold setzt damit seine Rekordjagd der Vortage fort. Allein am Mittwoch war der Goldpreis um 20 Dollar gestiegen. "Neben den Inflationsängsten gibt auch der schwächere Dollar wieder Impulse", sagte Rohstoffexperte Eugen Weinberg Commerzbank. Der Markt dürfte nun die Marke von 1 000 Dollar je Feinunze in Angriff nehmen.

"Das gelbe Edelmetall ist vor allem als Absicherung gegen Inflation wieder gefragt", sagte Weinberg. So seien am Mittwoch die US-Inflationsdaten für Januar veröffentlicht worden. Sowohl die Gesamtinflation als auch die Kernrate zogen dabei stärker an als erwartet und schürten damit Inflationsängste. Gold habe sich in den letzten Wochen gegenüber schlechten Nachrichten insgesamt als "sehr widerstandsfähig" erwiesen. Meldungen über mögliche Goldverkäufe des Internationalen Währungsfonds (IWF) und über eine schwächere Schmucknachfrage im vierten Quartal konnten den Goldpreis nicht nachhaltig unter Druck setzen.

Der Höhenflug bei Platin setzte sich ebenfalls fort: Platin näherte sich der 2 200 Dollar-Marke je Unze. Die Angst vor Angebotsengpässen bleibe preistreibend, betonte der Experte. Dabei werde allerdings inzwischen die Sorge lauter, dass das hohe Preisniveau zu einem Einbruch der Schmucknachfrage führen könnte. Diese macht ein Viertel der gesamten Nachfrage aus.

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