Rekord-Tiefstände
Afrikanische Währungen geben nach

Mehrere afrikanische Währungen sind am Montag auf ihre Tiefststände gefallen. Die Ängste um eine weltweite Rezession und fallende Rohstoffpreise setzten die Währungen unter Druck. Eine baldige Erholung scheint schwierig.
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FrankfurtRezessionsängste und fallende Rohstoffpreise haben afrikanische Währungen am Montag unter Druck gesetzt. Mehrere von ihnen fielen auf Rekordtiefs. „Angesichts der Diskussion über die Krise in Europa und der Sorgen um die Weltwirtschaft ist eine baldige Erholung der afrikanischen Währungen schwierig“, sagte Analyst Ridle Markus von Absa Capital in Johannesburg. Wegen der Verunsicherung über die weitere Entwicklung trennen sich viele Anleger von den als riskant geltenden Valuten und flüchten in die Weltleitwährung Dollar.

Die US-Währung verteuerte sich um 3,3 Prozent auf 102 kenianische Schilling. Vor der Lehman-Pleite 2008 lag der Kurs bei rund 60 Schilling. Die US-Valuta markierte auch zum tansanische Schilling und zum ghanaischen Cedi neue Höchststände. Für Nigerianer war der Dollar mit 158,10 Naira so teuer wie seit gut zwei Jahren nicht mehr. Hier sorgte Börsianern zufolge der fallende Ölpreis für Verkaufsdruck. Das afrikanische Land ist ein wichtiges Förderland.

Die sambische Währung konnte sich dem Negativtrend entziehen. Ein Dollar verbilligte sich auf 5.020 Kwacha, nachdem er als Reaktion auf den Sieg des Oppositionsführers Michael Sata bei den Präsidentschaftswahlen am Freitag kräftig angezogen hatte. 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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