Reparaturen dauern an
Ölpreis klettert weiter

Ein wegen Anschlägen um mehr als die Hälfte reduzierter Export von Rohöl aus dem Irak hat die Ölpreise am Dienstag den fünften Tag in Folge wieder steigen lassen. Auch angedrohte Streiks in der Ölindustrie Nigerias sowie mögliche Exportkürzungen des angeschlagenen russischen Produzenten Yukos trugen Händlern zufolge zum Anstieg der Preise bei.

HB LONDON. Ein Barrel (knapp 159 Liter) der führenden Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete in London mit 36,60 Dollar 30 Cent mehr als am Montag. „Der Anstieg geht auf eine Mischung verschiedener Nachrichten zur Angebotsentwicklung zurück“, sagte ein Öl-Futures-Händler in London. „Zurzeit leidet der Irak unter kurzfristigen Angebotsproblemen, aber das zu Grunde liegende Problem ist langfristige Sabotage.“

Nach Angriffen auf Öl-Leitungen in dem Golfstaat am Wochenende reduzierte sich das irakische Exportvolumen aus dem Süden auf weniger als eine Million Barrel pro Tag. Die Sabotageakte zielten auf eine strategisch wichtige Pipeline, die die Ölfelder im Norden des Landes mit den Ausfuhr-Terminals im Süden verbindet. Die Reparaturen der Öl-Leitungen könnten nach Einschätzung von Experten noch bis zu vier Tagen andauern.

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