Risiken eines Agrarinvestments
Wenn El Niño dazwischenkommt

Investments in Rohstoffe bergen einige Risiken.

Klima

Die globalen Klima- und Witterungsbedingungen stellen einen großen Risikofaktor für Agrarrohstoffe dar. Günstige Anbaubedingungen auf Grund ergiebiger (allerdings nicht zu üppiger) Regenfälle können Rekordernten bewirken und die Preise drücken. Dürreperioden - wie in diesem Jahr in Spanien und Portugal - können die Ernte vernichten und für steigende Preise sorgen.

El Niño

In den vergangenen Jahrzehnten hat das Klimaphänomen "El Niño" in wichtigen Getreide-Anbaugebieten auf der südlichen Halbkugel erhebliche Schäden angerichtet. El Niño ist eine Klimaanomalie, die sich hauptsächlich im pazifischen Raum zwischen der Westküste Südamerikas und Südostasien sowie Australien ereignet. Hier kommt es seit mehr als 150 Jahren in zwei- bis siebenjährigen Abständen zu Umkehrungen der normalen Wettersituation.

Schädlingsbefall

Die Ernteerträge agrarischer Rohstoffen können in erheblichem Maße durch Schädlingsbefall beeinflusst werden.

Agrarpolitik

Ein Risiko bei Kapitalanlagen im Bereich landwirtschaftlicher Rohstoffe stellt die Politik dar: Die Agrarwirtschaft wird in den großen Industrieländern nach wie vor stark subventioniert.

Transport

Streiks und klimabedingte Störungen im Transportwesen können starken Einfluss auf die Preisgestaltung haben. Einige Agrarrohstoffe werden in Emerging Markets mit ungenügender Infrastruktur angebaut.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%