Devisen + Rohstoffe
„Rita“ treibt Ölpreis über 67 Dollar

dpa-afx SINGAPUR. Die Erhöhung der Opec-Ölförderung hat an den internationalen Ölmärkten nicht dauerhaft für Entspannung gesorgt. Bereits am Mittwochmorgen zog der Preis wegen des Hurrikans "Rita" wieder deutlich an. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 67,50 Dollar und damit 1,27 Dollar mehr als bei Handelsschluss am Dienstag. Damit bleibt der am 30. August mit 70,85 Dollar erreichte Rekordstand in Reichweite.

"Alles dreht sich um den Wirbelsturm 'Rita'", sagte Analyst Victor Shum von der Energieberatungsgesellschaft Purvin and Gertz. Der Sturm treibe den Preis in die Höhe. Der texanische Gouverneur Rick Perry hatte am Dienstagabend den Notstand ausgerufen. Am Markt wird befürchtet, dass der neuerliche Wirbelsturm ähnlich gravierende Auswirkungen auf die Ölkammer Amerikas haben könnte, wie zuvor bereits "Katrina".

Die Opec hatte am Dienstagnachmittag beschlossen, dass angesichts steigender Ölpreise und der Verunsicherung des Marktes durch das Hurrikan-Desaster in den USA die letzten Förderreserven von zwei Mill. Barrel "bei Bedarf" auf den Markt gebracht werden. Dieses "Angebot" an die Märkte ist den Angaben zufolge zunächst auf drei Monate bis zum Jahresende begrenzt. Zunächst hatte der Ölpreis daraufhin deutlich nachgegeben.

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