Robusten US-Daten zum Trotz
Gold steigt auf neues 16-Jahres-Hoch

Am Freitag ist der Preis für Gold auf den höchsten Stand seit 16 Jahren gestiegen. Obwohl robuste US-Daten am Nachmittag dem Edelmetall etwas von seiner Attraktivität genommen hatten, rückt Händlern zufolge nun der zuletzt im Juni 1988 erreichte Rekord von 450 Dollar je Feinunze in Reichweite.

HB LONDON. Im europäischen Handelsverlauf stiess Gold mit 437,40 Dollar den am Mittwoch erreichten Höchststand von 437,25 Dollar vom Sockel, fiel bis Handelsschluss aber leicht auf 437,20/437,70 ab, nach 433,75/434,50 je Feinunze am Vorabend. Das zweite Fixing in London erfolgte bei 436,05 nach 436,90 Dollar am Vormittag. Am Donenrstagnachmittag war Gold bei 433,80 Dollar gefixt worden.

Die anhaltende Unsicherheit in Anbetracht des US-Doppeldefizits sollten den Dollar weiter unter Druck setzen, wovon das in der US-Währung gehandelte Gold profitieren sollte, so Händler. Die im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Einzelhandelsumsätze im Oktober haben den Dollar am Nachmittag aber zunächst etwas Luft verschafft. Das Interesse von Seiten der Folds sei ungebrochen gut, und bei Gewinnmitnahmen sei stets ein neuer Käufer zur Stelle, hiess es weiter.

Technisch gesehen könne Gold seinen Höhenflug bis 450 Dollar fortsetzten, nachdem mit dem schwierigen Durchbruch bei 430 Dollar die Widerstandsmarken nun gefallen seien. Eine Schweizer Grossbank gab den Gold-Kilopreis mit 16 405/16 655 (Vorabend 16 324/16 578) sfr an.

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