Rohölfutures legen zu
Gold- und Silberpreise erholen sich

Obwohl die Sorge vor einer Verringerung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank das Gold belastet hat, kommt es nun beim Goldpreis zu einer Erholung. Auch die Ölpreise haben am Morgen zugelegt.
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FrankfurtDie Ölpreise haben am Donnerstagmorgen zugelegt. Zuletzt wurde West Texas Intermediate WTI mit Liefertermin August bei 96,11 Dollar je Barrel 0,6 Prozent höher notiert. Brent-Öl wurde mit 102,29 Dollar festgestellt und damit 0,6 Prozent teurer. Dabei halfen Wirtschaftsdaten aus China, dem zweitgrößten Ölverbraucher weltweit. Die Gewinne in der chinesischen Industrie waren im Mai 15,5 Prozent zum Vorjahr gestiegen.

Belastet hatten am Vortag die wöchentlichen US- Lagebestände. Die Daten des Energieministeriums hatten einen unerwarteten Anstieg um 18.000 Barrel ergeben, während eine Übersicht von Bloomberg einen Rückgang um 1,75 Millionen Barrel prognostiziert hatte. “Die Vorräte bleiben hartnäckig auf hohem Niveau vor Beginn der Urlaubssaison. Dies ist ein negative Entwicklung”, sagte Ric Spooner, leitender Analyst bei CMC Markets in Sydney.

Die gesenkten US-Wachstumsprognosen bestärkten Anleger in der Einschätzung, dass die US-Notenbank Fed sich mit der Drosselung ihrer Wertpapier-Käufe Zeit lassen könne, sagten Börsianer. Bislang pumpt sie monatlich 85 Milliarden Dollar monatlich in die Finanzmärkte. Sofern sich die Konjunktur positiv entwickelt, will sie das Volumen ab dem Jahreswechsel langsam zurückfahren.

Beim Goldpreis kam es nach dem Einbruch am Vortag zu einer Erholung. Die Feinunze gewann am Kassamarkt 1,2 Prozent auf 1241,77 Dollar. Am Mittwoch hatte das Edelmetall den tiefsten Preis seit August 2010 erreicht.

Die Sorge vor einer Verringerung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank hatte Gold belastet, das zur Inflationsabsicherung eingesetzt wird. Am Vortag hatte Jeffrey Lacker, Präsident der Federal Reserve Bank von Richmond, aber etwas zurück gerudert und ein mittelfristig gedämpftes Wachstum für die US-Wirtschaft prognostiziert, was gegen einen bevorstehenden strafferen Kurs der Fed spricht. Auch die US-BIP-Daten für das erste Quartal, die revidiert nur ein Plus von 1,8 Prozent nach zunächst gemeldeten 2,4 Prozent gebracht hatten, brachten etwas Entlastung. Die Feinunze Silber erholte sich um 1,6 Prozent auf 18,84 Dollar.


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Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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