Rohölmärkte
Sensibles Gleichgewicht treibt die Preise

Der Ölpreis setzt sich aus den Faktoren Angebot, Nachfrage und Vorräten zusammen. Das Zusammenspiel dieser Elemente ist kompliziert, doch welche Umstände und Entwicklungen die jeweiligen Faktoren bestimmen, erfahren Sie hier.

Nachfrage: Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert in ihrem jüngsten Monatsbericht für das kommende Jahr eine Zunahme der weltweiten Rohölnachfrage um 2,5 Prozent auf 88,2 Mill. Barrel am Tag. Die Prognose für die diesjährige Ölnachfrage wurde gleichzeitig um 0,10 Mill. auf 86 Mill. Barrel zurückgenommen. Damit würde der Bedarf aber immer noch um 1,8 Prozent höher liegen als im Vorjahr.

Angebot: Das weltweite Ölangebot veranschlagt die Pariser Energieagentur auf 84,3 Mill. Barrel am Tag. Damit ist es laut IEA im Juni um 550 000 Barrel gesunken. Der Rückgang wird unter anderem auf Wartungsarbeiten zurückgeführt, die die Förderung in der Nordsee beeinträchtigten. Zudem habe die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ihre Produktion gegenüber Mai um 450 000 auf 30,17 Mill. Barrel zurückgefahren. Die Förderung von Nicht-Opec Ländern wird in diesem Jahr voraussichtlich um 110 000 auf täglich 50,2 Mill. Barrel sinken.

Vorräte: Vor allem die US-Bestände sorgen die Marktakteure. Zuletzt sanken die Rohölbestände in den USA um 1,4 Mill. Barrel und damit stärker als erwartet. Gleichzeitig stiegen aber die Benzinvorräte um 1,2 Mill. Barrel an und damit stärker als prognostiziert.

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