Devisen + Rohstoffe
Rohölmarkt beruhigt sich nach Turbulenzen durch Anschläge in Saudi-Arabien

Am Rohölmarkt hat sich die Lage am Dienstag nach den Turbulenzen am Vortag in Folge der Anschläge auf das US-Konsulat in der saudiarabischen Hafenstadt Dschidda wieder etwas beruhigt.

dpa-afx SINGAPUR. Am Rohölmarkt hat sich die Lage am Dienstag nach den Turbulenzen am Vortag in Folge der Anschläge auf das US-Konsulat in der saudiarabischen Hafenstadt Dschidda wieder etwas beruhigt. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI 42,95 Dollar und damit 0,03 Prozent weniger als am Montag. Zwischenzeitlich war die WTI-Notierung am Montag bis auf 43,60 Dollar geklettert nachdem der Ölpreis in der vergangenen Woche noch um etwa 14 Prozent eingebrochen war.

Unterdessen hat sich zu dem Angriff auf das US-Konsulat in der saudiarabischen Hafenstadt Dschidda angeblich eine mit El Kaida in Verbindung stehende Gruppe bekannt. Das Bekennerschreiben von "El Kaida auf der arabischen Halbinsel" wurde nach Angaben des arabischen Senders El Dschasira auf einer Internetseite veröffentlicht, auf der bereits in der Vergangenheit derartige Mitteilungen auftauchten.

"Der Markt bleibt Richtungslos", sagte Energieexperte Eswaran Ramasamy des Energieinformationsdienstes Platts. Die Anschläge in Saudi-Arabien hätten am Vortag für Unruhe an den Märkten gesorgt. Doch das Hauptthema am Markt bleibe das Treffen der Opec-Minister an diesem Freitag in Kairo. Neben einer möglichen Anhebung des Zielpreisbandes halten einige Händler auch eine Förderkürzung für nicht ausgeschlossen. Schließlich schmälert die globale Dollarschwäche die Einnahmen der Förderländer.

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