Rohstoff-Handel Ölpreise profitieren von klirrender Kälte

Die andauernden winterlichen Temperaturen– zwischenzeitlich gab es ja sogar Minusrekorde in den USA– zeigen nachhaltig ihre Wirkung auf den Ölpreis. Die Lagerbestände schrumpfen, alle Sorten verteuern sich.
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In Reih und Glied: Dieses Verteilerkreuz für Rohöl birgt wahre Schätze. Quelle: dpa

In Reih und Glied: Dieses Verteilerkreuz für Rohöl birgt wahre Schätze.

(Foto: dpa)

SydneyDie Ölpreise sind am Donnerstag leicht gestiegen. Experten erklärten den moderaten Preisauftrieb mit einem Rückgang der Lagerbestände an Destillaten (Heizöl, Diesel) in den USA. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 106,29 US-Dollar. Das waren vier Cent mehr als am Vortag. Ein Fass der US-Ölsorte WTI verteuerte sich um 21 Cent auf 97,59 Dollar.

„Der ungewöhnlich harte Winter in den USA bleibt vorerst eines der beherrschenden Themen am Ölmarkt“, sagte Rohstoffexperte Ric Spooner von CMC Markets. Der jüngste Rückgang der US-Vorräte an Heizöl habe die Preise gestützt. Nach Angaben der US-Regierung waren die Lagerbestände an Destillaten zuletzt um 2,4 Millionen Barrel gefallen. Die USA verbrauchen weltweit das meiste Rohöl.

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