Rohstoffe
Angst vor Inflation treibt Goldpreis

Die Goldpreise steigen, jedoch nicht so stark wie es möglich wäre. Während die Angst vor Inflation in China die Anleger dem Rohstoff in die Arme treibt, herrscht bei börsennotierten Gold-Fonds Mittelabfluss.
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FrankfurtDie überraschend starke Teuerung in China hat am Dienstag Inflationsängste geschürt. Daher nahmen Anleger verstärkt Kurs auf den „sicheren Hafen“ Gold. Das Edelmetall verteuerte sich um bis zu zwei Prozent auf 1260,01 Dollar je Feinunze. Verstärkt werde die Aufwärtsbewegung durch den Sprung über die charttechnisch wichtige Marke von 1245 Dollar, sagte ein Börsianer. Der anhaltende Mittelabfluss aus börsennotierten Gold-Fonds (ETFs) bremste allerdings die Erholung der Kurse. Die Edelmetall-Bestände der ETFs fielen am Montag auf 58,348 Millionen Feinunzen und lagen damit auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2011. Die Bestände des weltgrößten Gold-Fonds SPDR Gold markierten mit 30,929 Millionen Feinunzen sogar ein Viereinhalb-Jahres-Tief.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Japan wird den ganzen südostasiatischen währungsraum mit geld fluten. die inflation wird in andere länder exportiert. auch deswegen wird der chinesische immobilienmarkt kräftig aufgebläht.

  • vor allem ist physisches Gold ein guter Schutz gegen Enteignung beim Zusammenbruch des aktuellen Systems.

    Gibt es noch etwas anderes?

  • PS: Vorsicht, im Moment kommen wieder auffällig viele goldpositive Artikel in den Systemmedien, obwohl Gold nur zäh ansteigt. Für mich ist dies ein Indiz, daß noch einmal draufgehauen wird (das ist nur kurzfristig wirksam, aber lange Sicht belanglos).

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