Rohstoffe
Angstkäufe bei Gold

Am frühen Abend hat der Goldpreis die Gegenbewegung zu den Märkten geliefert. Die stürzten ab, und die Anleger stürzen sich nun auf den "sicheren Hafen" Gold.
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FrankfurtDer Goldpreis hat am frühen Abend eine 180-Grad-Wende hingelegt. Nach deutlichen Verlusten durch den Kompromiss in der US-Schuldendebatte am Morgen kostete die Feinunze des Edelmetalls 1615 Dollar und war damit elf Dollar günstiger als im späten Vorwochenhandel. Doch am frühen Abend kam die Überraschung an den Börsen: Dax, Euro und auch andere Leitindizes drehten drastisch ins Minus.

Der Goldpreis liefert jetzt wie gewohnt die Gegenbewegung: Die Notierung des Edelmetalls sprang am Nachmittag um 20 Dollar auf 1630 Dollar je Feinunze an. Sein Rekordhoch hatte der Goldpreis vergangenen Freitag bei 1632,30 Dollar markiert. In Euro gemessen erreichte Gold ein neues Allzeithoch bei 1.148,50 Euro je Unze.

Auslöser waren unter anderem schlechte Konjunkturzahlen aus den USA. Außerdem scheint die Anleger doch noch die Angst eingeholt zu haben, dass die Lösung im US-Schuldenstreit in letzter Minut kippen könnte - denn in trockenen Tüchern ist die noch nicht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Angstkäufe bei Gold"

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  • Der "kleine" Fall war weder deutlich noch unvorhersehbar. Das sind eher normale Tagesschwankungen! Jeder kleine Rücksetzer hat Käufer in der Vergangenheit dazu animiert, erneut Gold nach zu kaufen. Und danach war das Edelmetall wieder teurer als zuvor!

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