Rohstoffe
Anleger bleiben vorsichtig

Die Risikofreude der Anleger an den Aktienmärkten hat die Rohstoffbörsen kalt gelassen. Die Preise für ÖL und Industriemetall fielen. Gold bleibt unverändert.
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FrankfurtDie Anleger am Rohstoffmarkt haben sich am Mittwoch nicht von der Risikofreude der Anleger an den internationalen Aktienmärkten anstecken lassen. Vielmehr blieben die meisten vorsichtig und standen eher auf der Verkäuferseite. Sowohl die Ölpreise als auch die Notierungen für Industriemetalle gaben nach. Gold lag unverändert bei 1575,10 Dollar je Feinunze. Nordseeöl der Sorte Brent und US-Leichtöl WTI kosteten je Fass (159 Liter) mit 111,40 Dollar beziehungsweise 90,64 Dollar je 0,2 Prozent weniger.

Kupfer notierte mit 7734,25 Dollar 0,5 Prozent leichter. Auch Zink und Aluminium verbilligten sich etwas. Am Ölmarkt beobachteten viele Anleger die Entwicklung in Venezuela nach dem Tod von Präsident Hugo Chavez. Die Ölindustrie funktioniere weiter reibungslos, teilte der staatliche Ölkonzern PDVSA mit. „Der Tod von Chavez dürfte auf den Ölmarkt kaum eine größere Auswirkung haben“, sagte ein Börsianer.

„Aber die Investoren warten und beobachten die Lage.“ Bei Kupfer nutzten die Anleger Händlern zufolge die leichte Erholung der Preise an den vergangenen Tagen für Gewinnmitnahmen. Der Kupferpreis ist seit Jahresbeginn um 2,5 Prozent gefallen. Viele Anleger fürchten, dass in China der Bauboom ins Stottern kommen könnte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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