Rohstoffe: Anleger spekulieren auf sinkende US-Ölbestände

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Anleger spekulieren auf sinkende US-Ölbestände

Zuletzt meldete ein Branchenverband einen überraschend starken Rückgang der US-Ölbestände. Die Anleger warten nun auf offizielle Bestätigung der Energiebehörde (EIA) und setzen auf steigende Ölpreise.

SingapurSpekulationen auf sinkende US-Ölbestände haben am Mittwoch die Preise für Öl in die Höhe getrieben. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 1,5 Prozent auf 46,55 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl WTI kostete mit 45,14 Dollar 2,5 Prozent mehr. Händler verwiesen auf die Daten des Branchenverbandes API. Die Ölbestände waren überraschend stark gefallen. Nun setzten viele Anleger darauf, dass die Energiebehörde (EIA) am Nachmittag gegen 16.30 Uhr MESZ mit ihrer amtlichen Statistik diesen Trend bestätigen wird.

Das geplante Treffen des Ölkartells Opec in der kommenden Woche in der algerischen Hauptstadt Algier bleibt außerdem das wichtigste Thema am Ölmarkt. Der algerische Energieminister Noureddine Bouterfa sagte am Dienstag, dass die Bedeutung der Zusammenkunft von einem informellen Treffen zu einem außerordentlichen Treffen aufgewertet werden könnte.

In Algier geht es um eine mögliche Begrenzung der Ölförderung zwecks Preiskontrolle zwischen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und anderen Produzenten wie Russland. Russland würde laut einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Interfax eine entsprechende Vereinbarung mit einer Laufzeit von einem Jahr unterstützen.

Viele Fachleute halten eine Vereinbarung allerdings nach wie vor für unwahrscheinlich. „Die Ausgangspositionen für die Verhandlungen beim Treffen in Algier kommende Woche bleiben denkbar schwierig“, kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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