Rohstoffe
Brent kostet leicht mehr

Russland hat seine Ölproduktion im Oktober auf ein Rekordniveau von 10,8 Millionen Barrel pro Tag gesteigert. Dennoch sind die Ölpreise am Dienstag leicht gestiegen.

SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 48,84 US-Dollar. Das waren 5 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 15 Cent auf 46,29 Dollar.

In der vergangenen Woche hatten sich die Ölpreise etwas erholen können. An der grundsätzlichen Lage am Rohölmarkt hat sich aber wenig geändert: Einem hohen Angebot steht eine nach wie vor verhaltene Nachfrage gegenüber.

Experten der Commerzbank halten einen nachhaltigen Anstieg der Preise vorerst nicht für wahrscheinlich. „Ein weiterhin reichliches Ölangebot lastet auf den Preisen“, hieß es. Jüngste Daten zeigten, dass die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) weiter deutlich über Bedarf produziere.

Zudem habe Russland seine Ölproduktion im Oktober auf ein Rekordniveau von 10,8 Millionen Barrel pro Tag gesteigert und trage so ebenfalls zum Überangebot bei. Russland ist das größte Ölförderland außerhalb der Opec.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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