Rohstoffe
China-Daten stärken Industriemetalle

Chinas aktuelle Konjunkturdaten lassen die Preise für Metalle steigen. Das Wachstum bleibe solide, zugleich sei es der chinesischen Regierung gelungen, eine Überhitzung der Konjunktur zu verhindern, sagte ein Experte. Der Ölpreis ließ allerdings leicht nach.
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HB FRANKFURT. Etwas besser als erwartet ausgefallene chinesische Konjunkturdaten haben den Industriemetallen am Donnerstag Auftrieb gegeben.

Zink verteuerte sich um bis zu 2,7 Prozent auf ein Sechs-Monats-Hoch von 2505 Dollar je Tonne. Blei war mit einem Plus von 2,4 Prozent bei 2508 Dollar sogar so teuer wie seit Januar nicht mehr. Kupfer notierte 0,3 Prozent fester bei 8362 Dollar. Der chinesischen Regierung sei es gelungen, eine Überhitzung der Konjunktur zu verhindern, sagte Rohstoff-Experte Alex Heath von RBC Capital Markets. Gleichzeitig bleibe das Wachstum solide.

Nach den kräftigen Kursgewinnen des Vortages machten einige Anleger am Donnerstag bei US-Öl Kasse. Ein Barrel der Sorte WTI kostete mit 82,28 Dollar 0,3 Prozent weniger als am Mittwoch. Brent-Öl blieb fast unverändert bei 83,60 Dollar.

Als ein Grund für die Gewinnmitnahmen nannte Analyst Christophe Barret von der Credit Agricole den überraschenden Anstieg der US-Benzinbestände um 1,2 Millionen Barrel in der vergangenen Woche. Börsianer rechneten aber nicht mit einem größeren Rücksetzer. Die etwas besser als erwartet ausgefallenen chinesischen Konjunkturdaten verhinderten dies.

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