Rohstoffe
Der Druck auf die Ölpreise hält an

Der US-Ölpreis ist am Freitag erneut unter die Marke von 60 $ gefallen. Vor allem die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Lage habe den US-Ölpreis auf den niedrigsten Stand seit knapp zwei Monaten fallen lassen, sagten Händler.

dpa-afx NEW YORK/LONDON/WIEN. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete 59,61 Dollar. Das sind 80 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 68 Cent auf 60,42 Dollar

Der US-Ölpreis hat seit Montag rund zehn Prozent verloren. Dies ist der größte Wochenverlust seit Januar. Die in der vergangenen Woche veröffentlichten schwachen US-Arbeitsmarktdaten seien der Auslöser für die Entwicklung gewesen, schreibt die Commerzbank in einer Studie. Verstärkt worden sei die Entwicklung durch die Ankündigung der US-Börsenaufsichtsbehörde CFTC, stärker gegen Spekulanten an den Rohstoffmärkten vorgehen zu wollen.

Diese Ankündigung der CFTC habe zu einem breit angelegten Rückzug der Anleger aus dem Rohstoffmarkt geführt, sagten Händler. Zudem habe auch die Disziplin der Mitgliedsstaaten der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) nachgelassen, die beschlossenen Fördermengenkürzung auch umzusetzen.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist weiter gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt 60,58 $. Das sind 53 Cent weniger als am Mittwoch. Die OPEC berechnet ihren täglichen Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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