Rohstoffe: Der Goldpreis ist nicht zu stoppen

Rohstoffe
Der Goldpreis ist nicht zu stoppen

Die Rally geht weiter. Auch heute erklimmt der Goldpreis neue Rekordstände, eine Unze kostete bis zu 1 282 US-Dollar. Der schwache Dollar lädt zu Kauf ein. Konjunkturskepsis ebenfalls.
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HB FRANKFURT. Es geht weiter aufwärts. Der Goldpreis hat am Freitag seinen Höhenflug beschleunigt und erneut einen Rekordstand erreicht. An der Londoner Rohstoffbörse kletterte der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) des Edelmetalls bis auf 1 282,75 US-Dollar.

Bereits am Donnerstag hatte der Goldpreis mit 1277,70 US-Dollar ein neues Hoch erklommen. Der Preis für eine Feinunze Silber stieg auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren. Sie kostete 20,99 US-Dollar. Am Donnerstag war der Silberpreis zeitweise bis auf 20,80 Dollar gestiegen.

Händler machten die Schwäche des Dollar dafür verantwortlich, dass Anleger verstärkt die Edelmetalle nachfragen. Auch die Unsicherheit über die weitere Konjunkturentwicklung in den USA treibe viele Investoren in das als sicher geltende Gold.

Angesichts der zögerlichen Konjunkturerholung in den USA bestehe zudem die Gefahr, dass die US-Notenbank weiter Geld in die Märkte pumpt. Die zusätzliche Liquidität könnte laut Experten zum Teil in den Kauf von Edelmetallen fließen.

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  • Ausser Gold und Silber eignet sich fast nichts als Währung, denn nur Gold und Silber erfüllen die MiNDESTeigenschaften von Geld:
    fungibel, liquide, chemisch dauerhaft beständig (im Gegensatz zu Nahrungsmitteln),
    ohne Verlust teilbar für Wechselgeld (im Gegensatz zu Edelsteinen),
    selten und nicht beliebig vermehrbar zur inflationseindämmung (im Gegensatz zu z.b. Papiergeld),
    leicht transportierbar (im Gegensatz zu immobilien), etc.
    Unabhängig von der Zahlungsfähigkeit irgendeiner institution oder irgendeines Staates.
    Selbst eine Rezession müssen Fans des gelben Metalls nicht fürchten. Anders als bei Silber oder Platin hängt der Goldpreis nicht von der Nachfrage aus der industrie und damit von der Konjunkturentwicklung ab.
    Diese Eigenschaften erfüllen im Wesentlichen nur Gold und Silber. Genau das ist der Grund, warum diese beiden Metalle seit Jahrtausenden als einzige stabile Währung gedient haben. Die Gold- und vor allem die Silberreserven sind in wenigen Jahren bereits aufgebraucht, dann geht der Preis ohnehin durch die Decke.

    Es gibt inzwischen immer mehr, die schon seit Jahren auf eine Korrektur warten. bei 400 Euro/Unze wartete man bis die 350 nochmal kommen, bei 560 dachte man, daß die 500 ein guter Einstieg wären, bei 800 war es schon viel zu teuer und jetzt haben wir um die 1.000 Euro und da ist es die blasenbildung und das bald kommende Goldverbot, weshalb man immer noch nicht dabei ist!
    Es sind die immer gleichen/ähnlichen Ausreden für die, die den Einstieg einfach verschlafen haben.

    Wenn jeder Deutsche nur fünf Prozent seines Vermögens in Gold steckt, würde das eine gesamte Welt-Jahresproduktion absorbieren. Dann sind gänzlich neue Preisdimensionen denkbar.
    Und noch etwas zum Nachdenken. Gibt es auch nur einen Staat, der einen Tilgungsplan für die aufgetürmten Schulden hat?

    "Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat Pleite sondern seine bürger."

    Carl Fürstenberg

  • Wer das liebe Gold unter "Rohstoffe" einordnet, ist von seiner Preisentwicklung natürlich überrascht.

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