Rohstoffe
Dürre lässt Weizenpreis steigen

Die andauernden Wetterkapriolen in den wichtigsten Anbaugebieten der USA, Russlands und der Ukraine haben am Montag den Weizenpreis kräftig in die Höhe getrieben. Besserung ist nicht in Sicht.
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FrankfurtDer EU-Weizen-Future verteuerte sich in der Spitze um 3,4 Prozent auf 267,50 Euro je Tonne und notierte damit auf einem Kontrakthoch. US-Weizen stieg um bis zu drei Prozent, US-Mais sogar um bis zu 4,2 Prozent.

„Es gibt zwar in den USA die Vorhersage für etwas Regen, aber es scheint Konsens zu sein, dass das bisschen die schon bestehenden Dürre-Schäden kaum lindern kann“, sagte ein Händler in Singapur. In den USA werden die Anbaugebiete von der schlimmsten Dürre seit 25 Jahren heimgesucht. Die Temperaturen dürften in dieser Woche wieder Spitzenwerte von fast 40 Grad Celsius erreichen, warnten Meteorologen am Wochenende. Die Preise für US-Weizen und -Mais sind in den vergangenen vier Wochen schon um 46 beziehungsweise 35 Prozent gestiegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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