Rohstoffe
Ernteausblick für Kaffee verbessert sich

In Brasilien regnet es und auf dem Weltmarkt sinkt der Kaffeepreis: Rohstoffspekulanten sehen wieder Chancen für eine gute Ernte, trotz der Dürre Anfang des Jahres. Brasilien ist das wichtigste Anbauland.
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FrankfurtRegen im wichtigsten Anbauland Brasilien hat am Donnerstag erneut zu sinkenden Kaffeepreisen geführt. Anleger spekulierten darauf, dass sich die Ernteverluste durch die Dürre Anfang des Jahres in Grenzen hielten. „Es sieht so aus, als ob der Schaden nicht so schlimm ist wie zuerst gedacht, und deshalb kommen die Preise etwas herunter“, sagte Analyst Tom Pugh von Capital Economics.

„Wir hatten ein wenig Regen und besseres Wetter.“ Wegen der Dürre im Januar und Februar hatten viele Experten ihre Prognosen für die Produktion des größten Kaffeeherstellers der Welt gesenkt und dadurch für Preissteigerungen von bis zu 85 Prozent geführt.

Der US-Future auf Arabica-Kaffee verbilligte sich am Donnerstag um 2,2 Prozent auf 1,815 US-Dollar je Pfund. Auch der in London gehandelte Kontrakt auf Robusta-Kaffee fiel um 1,3 Prozent auf 2055 Dollar je Tonne. In der vergangenen Woche waren die Preise noch auf den höchsten Stand seit Februar 2012 geklettert. Die Ernte in Brasilien soll im Mai losgehen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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